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Bayern-Vorstand erhielt 50 Millionen Dollar

Bei Bayerns Landesbank gibt es neue Turbulenzen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat der ehemalige Risiko-Vorstand Gerhard Gribkowsky in seiner Amtszeit heimlich 50 Millionen US-Dollar aus Mauritius sowie der Karibik erhalten und in einer österreichischen Privatstiftung namens “Sonnenschein” angelegt. Die Münchner Staatsanwaltschaft, der er das Vermögen zunächst verschwiegen hatte, untersucht, ob das Geld aus kriminellen Geschäften stammt, die mit der Formel 1 zu tun haben.

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Die Skandal-Bank kommt nicht zur Ruhe: Woher bekam der ehemalige Risiko-Vorstand Gerhard Gribkowsky die 50 Millionen Dollar? (© dpa)

Gribkowsky hatte bei der Landesbank eine Schlüsselposition inne. Er war von 2002 bis 2008 als Vorstandsmitglied dafür zuständig, Risiken frühzeitig zu entdecken und Kreditausfälle zu vermeiden. Im April 2008 schied er aus dem Vorstand aus, nachdem er sich vergeblich darum bemüht hatte, Chef der Landesbank zu werden. Ein Jahr vorher, im Mai 2007, hatte Gribkowsky ohne Wissen der BayernLB in Salzburg die “Sonnenschein Privatstiftung” gegründet und in einer Tochterfirma der Stiftung das Vermögen angelegt, das ihm zuvor aus Mauritius im Indischen Ozean und den Jungfraueninseln in der Karibik zugeflossen war. Von den 50 Millionen Dollar blieben nach Steuern in Österreich knapp 25 Millionen Euro übrig. Zweck der Stiftung ist die “Versorgung des Stifters”, also Gribkowskys, und weiterer von ihm benannter ”Begünstigter”.

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3. Januar 2011 - Geschrieben von | Uncategorized

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